Bevölkerungs-Umfrage ab 55 Jahren

Der Kanton Zug erarbeitet eine neue Altersstrategie. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Von xy bis xy findet im ganzen Kanton Zug eine Befragung bei allen Personen ab 55 Jahren statt. Teilen Sie und Ihre Anliegen und Bedürfnissen mit. Gemeinsam erarbeiten wir eine nachhaltige Alterspolitik.

Bevölkerungsumfrage

Bevölkerungsumfrage

Im Auftrag des Kantonsrats entwickelt der Regierungsrat des Kantons Zug derzeit eine neue kantonale Altersstrategie. In enger Zusammenarbeit mit den elf Gemeinden des Kantons sollen so die Weichen für eine nachhaltige und zukunftweisende Alterspolitik gestellt werden. 

 

Um die Bedürfnisse, Wünsche, Visionen und Anliegen der Bevölkerung in die Altersstrategie einzubeziehen, findet von Anfang April bis Ende Juni 2024 eine Bevölkerungsbefragung bei allen im Kanton Zug wohnhaften Personen über 55 Jahren statt.

 

Mit der Bevölkerungsumfrage leistet der Kanton Zug Pionierarbeit in alterspolitischer und wissenschaftlicher Hinsicht. Die Befragung liefert den Ausgangspunkt für konkrete Massnahmen, die das Wohl der gesamten Gesellschaft fördern.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Hier finden Sie Fragen und Antworten rund um die Bevölkerungsbefragung. Sie werden hier nicht fündig? Dann dürfen Sie sich gerne via E-Mail an das Forschungsinstitut gfs.bern wenden: zug@gfs-bd.ch.

 

Der Regierungsrat des Kantons Zug hat gfs.bern und die Hochschule Luzern Soziale Arbeit (HSLU) mit der Bevölkerungsumfrage beauftragt. 

Mit der Bevölkerungsumfrage will der Kanton Zug eine solide wissenschaftlich Grundlage für eine zukunftsorientierte Gestaltung der kantonalen Alterspolitik schaffen. Für die Gestaltung der Alterspolitik ist besonders relevant, wie die Lebensqualität der älteren Bevölkerung möglichst lange gefördert und erhalten werden kann. Diese Umfrage zielt darauf ab, die Meinungen und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger des Kantons Zug zu kennen und zu verstehen. Durch die Erfassung der Anliegen sollen alterspolitische Rahmenbedingungen so gestaltet werden, dass Personen ab 55 Jahre ihr Potenzial in Familie, Gesellschaft und Wirtschaft ihren Bedürfnissen, Vorstellungen und Fähigkeiten entsprechend sinnstifend einbringen können. Die Resultate der Umfrage fliessen in die Erarbeitung der neuen Altersstrategie des Kantons Zug ein.


Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter folgendem Link: https://zg.ch/de/familie-gesellschaft/alter/projekt-strategie-alter

Die demografischen Veränderungen in den kommenden Jahren stellen bedeutende Herausforderungen in den Bereichen Wohnen, Hilfe, Betreuung und Pflege älterer Menschen dar. Heutzutage wird Individualität und Selbstbestimmung stärker betont. Der digitale Wandel bietet neue Chancen, bringt jedoch auch Risiken der Benachteiligung mit sich. Für die Gestaltung der Alterspolitik ist besonders relevant, wie die Lebensqualität der älteren Bevölkerung möglichst lange gefördert und erhalten werden kann. Die Umfrage zielt darauf ab, die Meinungen und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger des Kantons Zug im Zusammenhang mit der Altersstrategie zu erfassen (vgl. Ziele der Umfrage).
Die Umfrage wird parallel zur Entwicklung der Altersstrategie durchgeführt, und die Ergebnisse fließen in die Ausarbeitung der neuen Strategie des Kantons Zug ein. Im August 2021 beauftragte der Regierungsrat mittels eines Postulates die Erarbeitung einer Altersstrategie in Zusammenarbeit mit den Gemeinden. Diese Strategie soll aufzeigen, wie der Kanton Zug die Herausforderungen und Chancen des wachsenden Anteils älterer Menschen bewältigt.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter folgendem Link: https://zg.ch/de/familie-gesellschaft/alter/projekt-strategie-alter

Die Umfrage behandelt verschiedene Themen, die die Lebensqualität älterer Menschen beeinflussen, darunter Gesundheitsversorgung, Wohnsituation, soziale Teilhabe, Freizeitangebote und mehr. Einerseits sollen die aktuellen Lebensumstände der Zuger Bevölkerung erfasst werden, andererseits wird ermittelt, welche Bedürfnisse bestehen, um ein gutes, erfülltes und engagiertes Leben im Alter zu ermöglichen.

Der Fragebogen wurde von gfs.bern sowie der Hochschule Luzern und in enger Zusammenarbeit mit den Projektverantwortlichen des Kantons Zug entwickelt. Dabei kam ein dreistufiges Verfahren zum Einsatz. Dies stellte sicher, dass einerseits den Perspektiven der Gemeinden Rechnung getragen wurde. Andererseits das Wissen und die Erfahrungen sämtlicher relevanter Akteurinne und Akteure im Bereich Alter im Kanton mit einfliessen konnten.
In einem ersten Schritt wurde eine fundierte Bestandesaufnahme der Angebot- und Versorgunssituatione des Kantons Zug vorgenommen. In einem zweiten Schritt wurden fachbezogene Interviews mit den Altersbeauftragten aller 11 Gemeinden und zwei Personen der kantonalen Behörden (Direktion des Innern und Gesundheitsdirektion) gemacht. In einem dritten Schritt wurden je drei Workshops (Hearings) mit allen relevanten Akteurinnen und Akteuren, mit politischen Vertretenden aller Gemeinden sowie den zentralen Personen sämtlicher Direktionen des Kanton durchgeführt. Abschliessend wurden alle Ergebnisse zu einem Fragebogen verarbeitet. 

Gfs.bern ist das Beauftragtes Institut für die Durchführung der Umfrage. 
«gfs» steht für schweizerische Gesellschaft für praktische Sozialforschung
Link: http://www.gfsbern.ch/de-ch/
Ansprechpreson: Cloé Jans (cloe.jans@gfsbern.ch)

Alle Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons Zug ab 55 Jahren (Stichtag 1. Februar 2024) sind eingeladen, an dieser Umfrage teilzunehmen, unabhängig von Alter, Geschlecht, Hintergrund oder Nationalität. Die Vielfalt der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist entscheidend, um eine umfassende und repräsentative Perspektive zu erhalten.
Der Regierungsrat des Kantons Zug hat sehr bewusst auf eine Befragung via einer Stichprobe verzichtet und stattdessen entschieden, alle rund 42'000 Zugerinnen und Zuger ab 55 Jahren (Stichtag 1. Februar 2024) zur Befragung einzuladen. Die Idee ist, dass die Resultate der Studie möglichst breit abgestüzt sind und alle, die wollen, teilnehmen können.

Um sicherzustellen, dass die Umfrage eine repräsentative Stichprobe der Bevölkerung des Kantons Zug darstellt, werden die Resultate im Anschluss an die Befragung entlang verschiedener Merkmale gewichtet (u.a. Geschlecht, Alter, Wohnort, Bildung, Einkommen etc). Am Schluss wird die Stichprobe den Kanton Zug in seiner Gesamtheit darstellen. 

Es gibt vier verschiedene Möglichkeiten zur Teilnahme: Online, telefonisch und schriftlich. In jeder Gemeinde gibt es zudem einen Anlass, für den Sie sich anmelden können, um die Umfrage vor Ort auszufüllen. Sie haben ein Einladungsschreiben erhalten, das Ihre persönlichen Zugangsdaten zur Befragung enthält. 


Sollten Sie die Unterlagen nicht mehr finden oder weitere Fragen haben, können Sie uns unter der Gratisnummer 0800 437 123 erreichen. Wir sind montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr für Sie da. Sie können uns auch eine E-Mail an zug@gfs-bd.ch senden.

Die Umfrage ist in zwei Hauptssprachen (Deutsch und Englisch) und in einfacher Sprache verfügbar. Diese Sprachoptionen wurden gewählt, da sie mit Abstand die häufigsten Sprachen im Kanton Zug repräsentieren (über 90% der Einwohnerinnen und Einwohner sprechen Deutsch oder Englisch). Dies ermöglicht eine effiziente Datenerhebung und -auswertung und wurde auch im Sinne einer Kosten/Nutzen-Abwägung entschieden.

Wenn Sie weitere Informationen benötigen oder Fragen zur Umfrage haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Sie können  uns unter der Gratisnummer 0800 437 123 erreichen. Wir sind montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr für Sie da. Sie können uns auch eine E-Mail an zug@gfs-bd.ch senden. Mehr Informationen zum Projekt finden Sie zudem unter der folgenden Website: www.zug55Plus.ch

Die Umfrage legt den Fokus auf das spätere Erwachsenenalter. Eine differenzierte Betrachtung dieser Personengruppe ist notwendig, da diese Gruppe über sehr unterschiedliche Lebenssituationen, vielfältige Bedürfnisse und Interessen verfügt. Die Umfrage ist bewusst ab 55 Jahre festgelegt, um auch Personen mit einzubeziehen und deren Anliegen zu kennen, bei denen die Pensionierung erst in den nächsten Jahren bevorsteht.  

Nein, die Teilnahme an der Umfrage ist frewillig. Um eine möglichst hohe Qualität der Altersstrategie zu erreichen, sind wir jedoch auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen.

Die Dauer der Umfrage variiert leicht, beträgt jedoch in der Regel etwa 15 bis 20 Minuten.

Cloé Jans (cloe.jans@gfsbern.ch)

Ja, die Teilnahme an der Umfrage ist vollständig anonym möglich. Sie müssen bei keiner Antwort zwingend konkrete Angaben machen. Falls Ihnen eine Frage zu persönlich ist oder Sie keine Antwort geben wollen, haben Sie diese Möglichkeit immer. Sie müssen keine persönlichen Informationen preisgeben, es sei denn, Sie entscheiden sich dazu.

Der Datenschutz ist vollumfänglich gewährleistet. 
gfs.bern ist Mitglied des Verbands Schweizer Markt- und Meinungsforscher und per Verbandsrichtlinie zu strengem Datenschutz vepflichtet: Ihre Antworten werden ohne Namen, Adresse und Telefonnummer zusammengetragen und ausgewertet. Alle Mitgliedsinstitute des Verbands Schweizer Markt- und Sozialforschung verpflichten sich, die Anonymität der Befragten zu wahren, und garantieren, dass: 
##Forschungsergebnisse keine Rückschlüsse auf befragte Personen zulassen. 
##personenbezogene Daten auf keinen Fall weitergegeben werden. 
##Adressdaten zum frühestmöglichen Zeitpunkt vernichtet werden. 
##Umfrageergebnisse immer nur zum Zweck verwendet werden, für den sie erhoben wurden.

Ausserdem bestehen schrifltiche Verträge mit dem Kanton Zug, die ebenfalls das Thema Datenschutz beinhalten. 

Selbstverständlich! 
Wenn Sie weitere Informationen benötigen oder Fragen zur Umfrage haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Sie können  uns unter der Gratisnummer 0800 437 123 erreichen. Wir sind montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr für Sie da. 
Sie können uns auch eine E-Mail an zug@gfs-bd.ch senden. 

Ihre Teilnahme ist entscheidend, da Sie uns hilft, die Meinungen, Wünsche und Herausforderungen der Bürgerinnen und Bürger des Kantons Zug zu kennen und zu verstehen. Für die Gestaltung der Alterspolitik ist wichtig zu wissen, wie die Lebensqualität der älteren Bevölkerung möglichst lange gefördert und erhalten werden kann. Ihre Meinung beeinflusst die zukünftigen Entscheidungen und Massnahmen des Kantons. 
Daher ist es ganz besonders wichtig, dass möglichst viele Menschen mitmachen. 

Die Ergebnisse der Umfrage werden nach Abschluss sorgfältig ausgewertet und analysiert. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse wird zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen der gesamten Altersstrategie des Kantons öffentlich gemacht. Das wird voraussichtlich im 2025  der Fall sein. Der Kanton Zug strebt an, transparent über die gesammelten Daten und die sich daraus ergebenden Schlussfolgerungen zu informieren.

Die Umfrage wird massgeblich zur Gestaltung der künftigen Alterspolitik im Kanton beitragen. Der Regierungsrat des Kantons Zug ist Ihnen für Ihre Teilnahme darum äusserst dankbar. Eine Entlöhnung oder andere Belohnungen sind nicht vorgesehen. 

Alterspolitik wird als umf assende Querschnittsauf gabe verstanden. Dabei werden Massnahmen des Staates (Bund, Kantone und Gemeinden) verstanden, die Einfluss auf die Lebenssituation der älteren Bevölkerung haben. Wichtig sind insbesondere die Sicherung eines angemessenen Einkommens und die Förderung der gesellschaftlichen Partizipation und Integration der älteren Menschen. (Bundesamt für Sozialversicherung, 2019)

Informationsmaterial

Wir freuen uns, wenn die Bevölkerungsumfrage breit kommuniziert und auch in Gemeindepublikationen, Newslettern und Partnerwebseiten aufgenommen wird. 

 

Das nachfolgende Bild- und Textmaterial darf im Zusammenhang mit der Strategie Alter Kantons Zug und Angabe der Bildquelle gerne verwendet werden werden.

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Kontakt

Monika Claire Dietiker

Fachfrau

Neugasse 2
6300 Zug